Auf der Klönbank mit Wiebke
Warum schläft mein Baby nur an oder auf mir?

Ich so als Neu-Mama: Warum bin ich abends total geschafft und erschöpft ohne irgendwas geschafft zu haben?

Wirklich. Keine Ergebnisse sind sichtbar, aber ich bin platt. Müde. Urlaubsreif. Und das in einer Form, die ich von meinem bisherigen (Arbeits-)Leben nicht kenne.

Aber woran kann das liegen?

Ich hab mich in meinem früheren Job mal mit „Flow“ beschäftigt. Und wie immer: es passt super ins Familienleben!

Schauen wir uns das ganze mal an:

Morgens 11 Uhr im ersten Babyjahr. Zwei Schläfchen hat der Nachwuchs hinter sich. Auch so drei bis vier Mahlzeiten. Der Nachwuchs ist zufrieden und brabbelt vor sich hin.

Und unser Hirn:

  • Müsste ich mehr mit meinem Baby spielen?
  • Aber nochmal die Handpuppe rausholen…puh…mir fallen keine lustigen Geräusche mehr ein.
  • Was könnte ich sonst noch machen?
  • Wie lange geht das hier eigentlich gut?
  • Was esse ich gleich zu Mittag?
  • Ach…ist eh egal was ich mir ausdenke…dann ist der Frieden hier eh vorbei.
  • Meeeensch bin ich müde…

Klassischer Fall von Unterforderung, Frust und Langeweile. Ein Energiekiller.

Nachmittags 17 Uhr im ersten Babyjahr. Das Nachmittagsschläfchen klappt nicht, das Baby versucht durchzuziehen. Geht aber nur auf dem Arm, dem Schoß oder in der Trage.

  • Du hast irgendwie heute noch nichts richtiges gegessen.
  • Die Waschmaschine piept…ach ja! Die Schlafsäcke waren ja alle dreckig, hoffentlich wird der Trockner pünktlich fertig!
  • Zum Glück kommt gleich der Mann… Der wirft die Tür ins Schloss und legt los „Boah, wat’n scheiß Tag!“
  • und du erkennst…nee, dem kann ich das quengelnde Baby gerade nicht in die Hand drücken…

Klassischer Fall von Stress und Überforderung. Ein Energiekiller.

Wir Mamas und auch viele Papas pendeln von einem Extrem ins andere. Manchmal im Minutentakt. Und abends überlegen wir uns, wovon wir eigentlich erschöpft sind, denn wir haben ja eigentlich nix geschafft!

Energie gibt’s dazwischen! Im Flow!

Kennst Du Tätigkeiten, bei denen Du mit einer Sache beschäftigt warst in der Du Dich völlig verlierst? Und auf einmal auf die Uhr schaust und es sind Stunden vergangen? Trotzdem fühlst Du Dich energiegeladen und gut gestimmt? Dann warst Du im Flow. Flow entsteht im Bereich zwischen Unter- und Überforderung, wenn wir einer Tätigkeit nachgehen, bei der die Anforderungen an uns und unsere Fähigkeiten zusammen passen.

Flow-Momente im Alltag

Natürlich ist man im Baby-Alltag nicht so selbst bestimmt, dass man sich permanent im Flow befinden kann. Aber die Tatsache, dass Zeiten der Unter- oder Überforderung viel Energie fressen, lässt uns vielleicht ein wenig gnädiger mit unserer Erschöpfung umgehen.

Es kann aber helfen, sich die täglichen Flow-Momente im Alltag zu vergegenwärtigen und diese zu genießen.

Ich hab bei Insta nach euren Flow-Momenten gefragt und es sind tolle dabei!

  • Raus und an der frischen Luft bewegen
  • Nähen
  • Schöne Gerichte kochen
  • Motorradfahren oder sich hin-träumen
  • Snowboardfahren oder sich hin-träumen

Hachz… und was sind deine Flow-Momente?

Claudia

PS: Du bist nicht im Flow, sondern eher in einer doofen Krise? Dann melde dich gerne für ein kostenloses Erstgespräch bei mir!

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