Meine Motivation für eine bewusste Elternschaft…

Ende 2019 las ich das Buch von Herbert Renz-Polster „Erziehung prägt Gesinnung“. Er zeichnet darin einen roten Faden von unserer heutigen politischen Überzeugungen hin zu unseren Kindheitserfahrungen. Sein Fazit: „Soll es in einer Gesellschaft menschlich zugehen, ist es unser aller Verantwortung, für eine menschliche Kindheit zu sorgen. Die Erfüllung der grundlegenden Entwicklungsbedürfnisse nach Sicherheit und Anerkennung sorgt dafür, dass Kinder mutig und offen in die Welt treten – und der autoritären Unterwerfung widerstehen können.“

So als Mutter mit einem Stillbaby auf dem Arm ließ mich das den kompletten Horizont meines neuen Verantwortungsbereichs vor mir aufblitzen: Ich habe nicht nur in der Hand, ob es meinem kleine Schatz jetzt im Moment an irgendetwas mangelt, sondern ich lege mit einer glücklichen Kindheit auch den Grundstein für ihren Platz in der Gesellschaft der Zukunft! Das zeigt, welche Verantwortung und zugleich welche Macht da in meinen Händen liegt. Wie schaffe ich es dieser Verantwortung gerecht zu werden ohne die Macht so einzusetzen, dass sie das Ziel einer menschlichen Kindheit konterkariert?

Einmal nachgefühlt und in mich reingehorcht habe ich erkannt: Ich kann nicht mehr ruhig schlafen ohne diese Fragen für mich zu beantworten! Dies hat dann zu sehr viel Internetrecherche und noch mehr Buchbestellungen geführt! ;-) Bücher die mir dann Antworten auf meine drängendsten Fragen gaben sind die gut recherchierten von Susanne Mierau von @geborgenwachsen. Von ihr lernte ich dann, dass es auf die Bindung ankommt. „Sicher gebundene Kinder leben und gestalten die Zukunft so, wie wir sie uns wünschen: demokratisch, gleichberechtigt und friedvoll.“

Die vielen Beispielen und Anregungen für „Standardsituationen“ habe ich aufgesogen, die meisten ausprobiert und wenn es sich gut anfühlte direkt übernommen. Ich habe mich so sicher gefühlt und mir wurde die Sorge genommen, dass ich mit meiner Macht unverantwortlich umgehen könnte, wenn ich weiter so zugewandt mit der Kleinen umgehe. Wir hatten ein paar wunderschöne leichte und geborgene Monate mit unserem kleinen Sonnenschein. Danke Susanne dafür!

Und dann kam Corona und „sperrte“ mich und unseren kleinen Sonnenschein zu Hause ein. In ein sehr privilegiertes zu Hause mit viel Platz und Garten. Eigentlich fehlte es uns an nichts. Aber mir ging es von Tag zu Tag schlechter. Erst aus Sorge um Familie und Freunde und dann wegen allem was ich für 2020 geplant hatte. Kein Austausch in Babykursen, keine Besuche von Freunden, kein Familienfest zu Ostern. Zertifizierung zum Business Coach verschoben. Hochzeit fast geplatzt.

Hatte ich Anfang 2019 – mit dickem Bauch – gedacht, ich würde die Elternzeit zu Hause mit Kind genießen, wurde mir immer klarer, dass es das nicht ist. All die Babykurse und Play-Dates haben mich anscheinend super davon abgelenkt zu merken, wie es MIR eigentlich geht. Jetzt kann man sich denken, dass das den Knoten zu Platzen gebracht hätte, aber im Gegenteil. Jetzt konnte man noch den „Rabenmutter“-Gedanken obendrauf packen. All die Leichtigkeit aus den Monaten zuvor war dahin, die Sorge meiner Verantwortung nicht mehr gerecht werden zu können, war wieder da…

Ich gebe zu, dass ich damals einige Absätze in den Büchern nur überflogen und vielleicht sogar ignoriert habe. Nämlich die zum Thema eigene Bindungsmuster, Prägungen und Glaubenssätze. In meiner Coaching-Ausbildung hatten wir das Thema zur Genüge und – fragt mich nicht warum – ich habe das überhaupt nicht mit meiner Mutter-Rolle in Verbindung gebracht.

Zum Glück habe ich Susannes Mieraus Buch „Mutter.Sein.“ in die Finger bekommen. Die Lektüre hat dann ein Licht angeknipst! Denn auch um einen Glaubenssatz aus der Kindheit zu wissen bedeutet nicht unbedingt die direkte Lösung. Susanne hat einiges an Wissen zum Thema Mutter-Rolle recherchiert. Erst dieses Wissen konnte meinen Glaubenssatz auflösen, dass nur die zuhause die Kinder betreuende Mutter die beste Mutter ist. Endlich war ich frei zu entscheiden, was für eine Mutter ich bin, wie wir unser Familienleben gestalten und dass es nur dann der Familie gut geht, wenn die Bedürfnisse aller Beachtung finden, also auch meine!

Und dann hat das Schicksal es noch einmal gut mit mir gemeint und Nora Imlau hat ihren Familienkompass veröffentlich. Ein mächtiges Buch, welches die innere Haltung im Familienleben thematisiert oder wie sie es nennt, den „Nordstern“. Sie hat für mich sehr klar auf den Punkt gebracht, dass ich niemanden zwingen kann etwas zu tun oder zu lassen. Nur ich selbst kann etwas tun und etwas lassen. Bin ich mir selbst, meiner Haltung, meiner Prägungen und meiner Grenzen bewusst, kann ich meinen eigenen Handlungsspielraum erweitern, welcher dann mit neuen Impulsen die Reaktionen der anderen auf mich und mein Handeln ändern kann.

Warum Eltern-Coach für „bewussten Elternschaft“?

Als ich Kind war, gab es noch nicht diese Informationsquellen von heute. Kein Internet, wenige Bücher, keine Podcasts, kein Social Media. Wir haben heute all dieses Wissen und die damit verbundenen Möglichkeiten und haben die Chance unseren Kindern einen sehr großen Teil der Selbstfindung zu ersparen, die wir jetzt für uns selbst machen.

Ich möchte, dass ich meinem Kind so wenig negative Glaubenssätze mitgebe wie möglich. Ich möchte auch, dass anderen Kindern so wenig negative Glaubenssätze mitgegeben werde, wie möglich.

Ich möchte, dass mein Kind mit bewussten Eltern aufwächst. Und ich möchte auch, dass andere Kinder mit bewussten Eltern aufwachsen. Eltern, die sich selbst wahrnehmen und nach Innen schauen, Eltern, welche die negativen Anteile ihrer eigenen Überzeugungen anschauen und bewusst neue Wege wählen wollen.

Anderen Eltern Möglichkeiten und Hilfestellungen zu bieten, um diesen Weg wählen zu können, ist nun meine Berufung geworden. In meinen Augen ist das Elternsein eine tolle Chance sich weiterzuentwickeln. Ein Führungskräftetraining, welches seinesgleichen sucht!

Dabei möchte ich nicht den einen/meinen Weg als den besten und einzig richtigen anpreisen. Ich möchte ermutigen, inspirieren und Impulse setzen.

Ich bin Claudia und helfe Eltern dabei, sich Ihrer Haltung, Prägungen und Grenzen bewusst zu werden – damit sie für das alltägliche Familienleben ihren eigenen Handlungsspielraum erkennen und erweitern können.

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Das ist, was ich machen will.

Anderen Eltern helfen Ihre Haltung zu finden.

Für eine bewusste Elternschaft.

Für Kinder.

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Wer bin ich? Claudia!

  • Jahrgang 1980, geboren in der Grafschaft Bentheim
  • Studium der Wirtschaftsinformatik und erste Berufserfahrungen in Essen im schönen Ruhrpott
  • Wohnen und Arbeiten in Essen, Basel, Berlin, Düsseldorf für DAX Konzerne und Unternehmensberatung
  • Seit 2014 lebe ich in Mettmann
  • Seit 2019 bin ich Mama einer Tochter
  • Schwanger, das Baby kommt im Sommer 2022

Mein beruflicher Weg

  • Artgerecht-Coach in Ausbildung 2021
  • Zertifizierung Systemischer Business Coach 2020
  • „Head of PMO“ von 2015 – 2019 mit bis zu 100 Mio EUR,  150 Mitarbeitern, 5 Jahren Programmlaufzeit
  • PMP Zertifizierung PMP® #1494582 in 2012
  • Erfahrungen in IT PMOs seit 2008
  • Zertifizierung Prince2 Practitioner (2009)
  • Erfahrung im IT Projektmanagement seit 2007
  • Zertifizierung ITIL Foundation (2008)
  • Diplom Wirtschaftsinformatikerin (2007)
  • Bankkauffrau (2002)
Porträt von Claudia Kamprolf lachend

“Wie wir mit unseren Kindern sprechen, wird zu ihrer inneren Stimme” (Peggy O’Mara)

In stressigen Situationen kommen sie oft durch, unsere inneren Antreiber. Sie übernehmen den Autopiloten und Minuten später fragst du dich: Was war das denn? Was hat mich da denn geritten?

“Our wounds are often the openings into the best and most beautiful part of us.”

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Was meine ich mit „bewusster Elternschaft“?

Fangen wir mit den einzelnen Wort-Definitionen an:

Bewusst: Bewusst sein bedeutet für mich, voll da zu sein im Hier und Jetzt. Wahrzunehmen, was gerade ist. Sich darauf zu konzentrieren, was wir gerade tun und was wir alles mit unseren Sinnen wahrnehmen.

Elternschaft: Ich benutze den Begriff Erziehung nicht mehr, da ich mit dem Wort etwas verbinde, hinter dem ich nicht stehe, nämlich etwas bewusst formen zu wollen, bzw. jemanden mit gewählten Methoden in eine bestimmte Richtung ziehen zu wollen. Der Begriff hat für mich persönlich einen eher negativen Touch bekommen, seit ich mich damit auseinandersetze. Natürlich ist der Begriff Erziehung noch weit verbreitet und nicht jeder hat die gleichen Gedanken wie ich, daher verteufle ich den Begriff nicht. Dennoch möchte ich mich mit dem Begriff Elternschaft ganz klar von der negativen Seite der Erziehung abgrenzen. Ich stütze das darauf, dass heute bekannt ist, dass sich Kinder in einer an ihre Bedürfnisse angepassten Umgebung durch Nachahmung ganz von allein zu rücksichtsvollen und zugewandten Erwachsenen entwickeln.

Und nun in der Kombi: Ich verstehe unter einer bewussten Elternschaft, dass wir ab und zu unseren Autopiloten abschalten und uns bewusst Gedanken darüber machen, wie wir im Hier und Jetzt mit unseren Kindern umgehen. Ich möchte meinen Umgang mit meinen Kindern daraufhin ausrichten, dass er für alle Beteiligten von größtmöglichem Vorteil ist. Wenn wir bewusst unsere eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen wahrnehmen, dann haben wir die Chance davon Abstand zu nehmen und zu prüfen, ob wir diese mit gutem Gewissen gerne an unsere Kinder weitergeben möchten, oder ob wir die „Vererbung“ an dieser Stelle stoppen.

Wie bin ich zur „bewussten Elternschaft“ gekommen und was ist daraus geworden?

Natürlich als Mutter. Ich hab mit einem Stillbaby auf dem Arm so einiges an Büchern verschlungen. Und irgendwann habe ich den kompletten Horizont meines neuen Verantwortungsbereichs vor mir aufblitzen sehen: Ich habe nicht nur in der Hand, ob es meinem kleine Schatz jetzt im Moment an irgendetwas mangelt, sondern ich lege mit einer glücklichen Kindheit auch den Grundstein für ihren Platz in der Gesellschaft der Zukunft!

Gleichzeitig so viel Verantwortung und Macht zu haben, hat mich schier erschlagen. Wie schaffe ich es dieser Verantwortung gerecht zu werden ohne meine Eltern-Macht so einzusetzen, dass sie das Ziel einer menschlichen, zugewandten Kindheit konterkariert? Dazu kam dann noch die Erkenntnis, dass das Mutterbild welches ich in mir trug überhaupt nicht zu mir und meinen Vorstellungen von einem Familienleben passt. Auch der bewusste Umgang mit der Mutter- oder Vater-Rolle gehört für mich zum Themenkomplex der bewussten Elternschaft.

Über allem steht noch meine Überzeugung, dass ich niemand anderes zwingen kann etwas zu tun oder zu lassen. Nur ich selbst kann etwas tun und etwas lassen. Und so kann nur ich Einfluss nehmen auf die Ausgestaltung meiner Elternschaft. Bin ich mir selbst, meiner Haltung, meiner Prägungen und meiner Grenzen bewusst, kann ich meinen eigenen Handlungsspielraum erweitern. Mit meiner Haltung setze ich Impulse, die zu Reaktionen anderer auf mich und mein Handeln führen. Wenn ich eine Änderung herbeiführen will, muss ich also bei mir ansetzen und damit bei einer bewussten Elternschaft.

Erst einmal vom Thema der „bewussten Elternschaft“ gefesselt, ist dann aus mir eine andere Mama geworden als es meine Mama für mich war. Ich habe viele Dinge gelesen, meinem Partner vorgeschlagen und für uns ausprobiert. Und so bin ich eine Still-Mama, eine Trage-Mama, eine Abhalte-Mama und eine tolerante Mama geworden. Denn auch wenn Stillen, Tragen und Abhalten unser Weg wurden, so muss doch jede Elternschaft für sich den richtigen Weg finden. Andere Wege sind nicht mehr oder weniger richtig. Und der Weg meiner Eltern war ebenso nicht mehr oder weniger richtig.

Ich bin eine reflektierte Mama geworden. Mit dem heute vorliegenden Wissen und den heutigen Möglichkeiten, habe ich ein vielfaches an Gestaltungsmöglichkeiten als meine Mutter es noch Anfang der 80er Jahre hatte. Also hieß es auch, meinen persönlichen Rucksack mit Erziehungsmustern mal ordentlich zu plündern und auszusortieren.

Welche Elemente gehören für mich zu einer „bewussten Elternschaft“?

Das ICH – mich selbst kennen und verstehen

Mich selbst zu kennen umfasst so einige Facetten. Dazu gehören meine Prägungen, Glaubenssätze und Muster die mir in meiner Kindheit mitgegeben wurde. Dazu gehört, mein aktueller Wertekanon. Dazu gehört, meine eigenen Bedürfnisse zu kennen und zu erfüllen. Dazu gehören meine Gefühle und das Wissen, wodurch diese ausgelöst werden und wie ich diese selbst regulieren kann. Meine Ressourcen und Stärken. Meine Erwartungen. Mich selbst zu reflektieren. Mich selbst kennen und lieben zu lernen. Mir bewusst zu sein, dass es nicht für jede Situation DIE Lösung gibt und dass einige Dinge einfach anzunehmen sind. Und die Bereitschaft die ein oder anderen Dinge bewusst loszulassen oder zu verändern.

Darüber hinaus sich bewusst zu werden, wie ich mich im Familienleben einbringen möchte, wie ich die Rolle als Vater oder Mutter ausgestalten möchte. Und das am besten im Gespräch miteinander.

Unterm Strich: es geht darum sich über sich selbst klar zu werden und so anzunehmen wie man ist. Sich bewusst zu sein, dass man die Chance nutzen kann mit seinem Kind zu wachsen.

Und konkret? Merke ich eine gewissen Ungeduld, Wut oder Stress in mir hochkommen, dann nehme ich das wahr. Und im nächsten Schritt gilt es herauszufinden, wo das herkommt. In welchen Punkten die Realität und meine Vorstellungen auseinanderklaffen. Ist das „real“ oder kommt da etwas aus meinem Glaubenssystem hoch und übernimmt den Autopiloten? Und an diesen Punkten kann ich ansetzen. Am besten bevor man die Ungeduld, die Wut oder den Stress an Kindern oder Partnern auslässt!

Das DU – Dein Kind kennen und verstehen

Mein Kind zu kennen und zu verstehen umfasst ebenso einige Themen. Zu erst einmal das Kind so zu sehen wie es ist und nicht so, wie ich es gerne haben möchte. Dann seine Bedürfnisse zu erkennen und wissen, wie wir seine Bedürfnisse erfüllen können. Zu Verstehen, dass jedes Kind seinen eigenen Weg und Rhythmus hat. Zu wissen, dass jedes Verhalten des Kindes einen Beweggrund hat und dass dieser grundsätzlich immer ein positiver ist. Im Hier und Jetzt, präsent für mein Kind da zu sein. Was prägt mein Kind im Hier und Jetzt? Und welche Umgebung benötigt mein Kind um sich sicher zu binden, als Grundstein für eine Zukunft die wir unseren Kindern wünschen?

Unterm Strich: Ich möchte mein Kind in seiner Entwicklung so begleiten und unterstützen, dass es die Freiheit hat selbst herauszufinden, wer sie/er ist.

Und konkret? Ich brauche Wissen über Kindes- und Hirnentwicklung, ich muss mir Zeit nehmen, mein Kind zu beobachten. Ich muss mir die Mühe machen, hinter das jeweilige Verhalten meines Kindes zu schauen.

Das WIR – Die Beziehung zu meinem Kind verstehen und gestalten

 

Mit dem Elternsein entsteht auch ein neuer Beziehungsraum zwischen dem Ich und dem Du. Bewusste Elternschaft heißt für mich, diesen Beziehungsraum bewusst zu gestalten. Dieser Beziehungsraum war früher gefüllt mit Autorität, heute ist es die Gleichwürdigkeit, um das Wort von Jesper Juul zu nutzen. Ich mache mir bewusst, wer gerade für was die Verantwortung übernehmen kann, ob ich authentisch bin, ob ich integer bin. Und ich mache mir bewusst Gedanken über meine Haltung. Gewaltfreiheit ist oberstes Gebot!

Unterm Strich: Um wieder die Worte von Jesper Juul zu nutzen: ich sehe das Kind als Mensch (Subjekt) und nicht als Objekt.

Und konkret? Es wird mehr diskutiert, mehr Demokratie gelebt. Bei mir gibt es keinen Bestimmer, nur Führung im Sinne einer Begleitung der Kinder. (Ausnahme sind natürlich Gefahrensituationen)

Unser UMFELD – Dein Umfeld kennen und verstehen

 

Mein Umfeld bringt noch seine eigenen „Rucksäcke“ mit. Diese gesellschaftlichen oder persönlichen Vorstellungen über den Umgang mit Kindern müssen ebenso überdacht und auf ihre Alltagstauglichkeit im Hier und Jetzt überprüft werden, wie die in meinem eigenen Rucksack. Und dazu gehört auch die Klarheit, dass bei einem negativen Urteil über eine Überzeugung die Entscheidung FÜR das Kind durchgesetzt und Partei ergriffen wird, auch z.B. gegenüber Partner*innen, Großeltern, Freund*innen oder Ärtz*innen.

Unterm Strich: Sich klar von den Vorstellungen des Umfeldes abzugrenzen und nur bewusste Entscheidungen zu treffen anstatt Ratschläge ungeprüft umzusetzen.

Und konkret? Ratschläge werden einem hundertfach frei Haus geliefert. Man kann sich für unzählige Strategien zwischen „weglächeln“ oder „den Gegenüber aufklären“ entscheiden. Ich persönlich entscheide das ganz flexibel nach persönlicher Stimmung und Energielevel. ;-)