Sarah: Ich möchte authentisch ĂŒber das Leben mit dem Noonan-Syndrom aufklĂ€ren

Was ich so bewirken will in der Welt, fragt Judith Peters alias Sympatexter in ihrer neuesten Blog-Challenge „Blog your Purpose“. Und jedes Mal, wenn Judith so eine Frage stellt, bin ICH SELBST gespannt, was ich dazu so schreiben werde. 😀

Hast du schon mal darĂŒber nachgedacht? Was DU in der Welt hinterlĂ€sst oder hinterlassen willst?

Allein bei der Frage bekomme ich GĂ€nsehaut! Und nun schaue ich mal, was meine Finger so tippen! Ich bin gespannt!

GlĂŒckliche, selbstwirksame Kinder

Ja, welche Eltern denken beim Thema „Purpose“, ihre Bestimmung, NICHT an ihre Kinder? Ich habe schon in der Schwangerschaft nach den ersten dicken Schmökern von Herbert Renz-Polster, Nora Imlau oder Susanne Mierau fĂŒr mich entschieden, dass ich die Begleitung meiner Kinder bewusst angehen muss. Das ganze Wissen um die Wichtigkeit der Beziehung und der Begleitung auf Augenhöhe kann man nach eingehender Recherche gar nicht mehr ignorieren.

Starke, freie und kreative Kinder braucht das Land!

Daher auch meine Entscheidung, mich als Eltern-Coach selbststÀndig zu machen. Denn diese Erfahrung möchte ich nicht nur MEINEN Kindern zugute kommen lassen!

Ich werde Kinder auf der Welt hinterlassen, die mit weniger toxischen GlaubenssÀtzen, weniger Rollenklischees und mehr Toleranz aufwachsen, als meine Generation es konnte!

Starke Herzkinder, Schlaganfallkinder und deren Eltern

Und dann kam unser persönlicher Schicksalsschlag, die Diagnose „Herzfehler“ bei unserem Baby und seine SchlaganfĂ€lle bei der ersten OP. Mit einem Blog habe ich mich aus dieser Krise herausgeschrieben. Und ich durfte erfahren, was das mit anderen Menschen macht. Nicht-Beteiligte werden zu mitfiebernden DaumendrĂŒckern. Betroffene zu Gesehenen, zu Verstandenen.

Lest diese Blogs und Berichte, ihr wisst nie ob ihr selbst irgendwann mal (un)mittelbar betroffen sein werdet!

Babys auf der Intensivstation sind mit die grĂ¶ĂŸten Herausforderungen, die ich kennenlernen musste.

Ich berichte von unserer Geschichte, um Eltern mit einer (prĂ€natalen) Diagnose viele aufbauende Informationen und ErzĂ€hlungen im Internet finden und kĂ€mpfe gleichzeitig fĂŒr mehr Inklusion schon ab Geburt!

Die ProzessQueen bricht sich bahn

Das Thema Kinder hat mich erst nach 40 Lebensjahren ĂŒberrollt. Wenn ich ĂŒberlege, wie wenig von der 38jĂ€hrigen Claudia heute „wirksam“ ist, werde ich sehnsĂŒchtig. SehnsĂŒchtig nach Erfolgen, nach Anerkennung, nach BestĂ€tigung. Ich habe immer gerne gearbeitet und ich war WIRKLICH gut in dem, was ich gemach habe. Und ich VERMISSE es!

Und das ist im MĂ€rz diesen Jahres herausgebrochen. In Form von der „ProzessQueen“. Als ProzessQueen begleite ich andere Mamas mit einem Business dabei, ihre Planungen zu strukturieren und sich nicht von PlanĂ€nderungen aus der Bahn werfen zu lassen. Das Motto ist „vom Zettelchaos zum Notizkonfetti“!

Das bin so 100% ich, also die 38jĂ€hrige Claudia. Und dieser Spaß und dieser Erfolg geben mir dir Kraft fĂŒr das Leben mit einem behinderten Kind. Ich durfte sogar schon Geld damit verdienen! Ich habe meine ersten Workshops gehalten. Seht selbst:

Planung im Mama-Business ist immer so eine Sache. Kaum geplant, steht das Kind auch schon wieder vor der TĂŒr anstatt in der KiTa zu sein.

Andauernd kommt uns Mompreneurinnen was dazwischen. Deswegen ist dieser Workshop genau fĂŒr uns - Mamas, die endlich mehr Fokus und Leichtigkeit in ihrem Business wollen!

Ich unterstĂŒtze dich dabei - vom ersten Strukturieren bis zu den ersten ĂŒberstandenen ToDo-Listen-Bugwellen! Lerne mich kennen und schau dir den ganzen Workshop an!
So tolle Erfolge wurden mit nach dem Workshop berichtet! Ich bin so stolz auf diese starken Frauen!

Ich ermögliche anderen Mamas, ihre ZauberkrÀfte in die Welt zu tragen. Ohne dass sie sich verzetteln oder den Fokus verlieren. Die Welt braucht mehr Mompreneurinnen. DENN:

1. die meisten kĂŒmmern sich um glĂŒckliche, selbstwirksame Kinder!

2. sollte mehr Geld (und damit Macht) in die HĂ€nde von Frauen und Kinder gelangen!

Und so ganz nebenbei….

Mein frĂŒheres „ich“ war ein Workaholic. Immer im Glauben, dass mich DOCH irgendwann mal jemand endlich auf einen Posten befördert, bei dem ich mehr bewirken kann. Ich habe mich immer als tolle Chefin gesehen. Meine Mitarbeiter*innen auf Augenhöhe begegnend und in die meisten Entscheidungen einbeziehend. Ganz im Sinne der agilen Werte. LEIDER wurde mir diese Einstellung in den patriarchalen Unternehmen in denen ich unterwegs war anscheinend als SchwĂ€che ausgelegt. Nach der LektĂŒre „Wir sind doch alle lĂ€ngst gleichberechtigt“ von Alexandra Zykunov ist mir im Nachhinein klar: Ich hatte gar keine Chance! 😡

Und so lebe ich nun meinen Kindern vor, dass Spaß und Selbstwirksamkeit im Beruf höher wiegen, als Leistung und Karrierestufen. Und dass man sagen kann „ich möchte noch ein bisschen Arbeiten“ anstatt „ich muss jetzt arbeiten“.

Wenn das Baby sich selbst beschĂ€ftigt, arbeitet es quasi mit! Denn es ermöglicht mir in dem Moment, selber zu arbeiten! đŸ€˜đŸœ

Ich vereine Arbeit und Familie und Haus und Garten und pflegende Mama, indem ich mir mein Leben selbst gestalte und lebe genau diese Einstellung meinen Kindern als Alternative vor!

Der rote Faden!? Ich sehe ihn deutlich!

Was ich der Welt hinterlasse ist nichts physisches! Vielleicht können andere es auch gar nicht sehen oder wertschÀtzen!?

Aber das ist mir gleich. Ich bin fest davon ĂŒberzeugt, dass die Welt nur dann eine bessere werden kann, wenn unsere Kinder ihre Werte leben können und dĂŒrfen. Und genau das ist es, was ich auf der Welt hinterlasse und durch meine und viele Kinder streue: meine Werte! ❀

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One Comment

  1. Judith 26. Mai 2023 at 19:46 - Reply

    Du wunderbare Claudia!
    Dein Artikel ist so sehr Du und begeistert mich genau so. So schön, dass ich dich bei meinem Start ins Abenteuer Online Business kennen lernen durfte. Und ich freue mich so mega darĂŒber, dass du endlich auf uns Buddys gehört hast und jetzt als ProzessQueen unterwegs ist.
    Ganz herzliche GrĂŒĂŸe, Judith

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